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Die Bio-Profis
Les pros du bio
Nächster Sendetermin:
Sendetermin noch nicht festgelegt.
Mediennummer:
4284341 (D, VHS) / 4284347 (F, VHS) / 4682287 (, DVD)
Die ewigen Müsli-Deutschen als Vorreiter, die angeblich öko-skeptischen Franzosen als Nachzügler - dieses Klischee will Passe-partout diesmal überprüfen.
Am Beispiel von zwei landwirtschaftlichen Betrieben soll aufgezeigt werden, was die Biobauern in Deutschland und Frankreich miteinander verbindet und voneinander trennt. Wie steht's mit ihrer Motivation: sind sie „Überzeugungstäter“ oder clevere Marktwirtschaftler, Traditionalisten oder kühle Rechner?
Zwei Biobauern und ihre Höfe werden vorgestellt:
Jérôme Chardon, der im südfranzösischen Bellegarde,
einem kleinen Dorf in der Nähe von Nîmes lebt, und Gereon
Güldenberg, der den Rösslerhof in der Nähe des oberschwäbischen
Weingarten bewirtschaftet.
Jérôme Chardon leitet einen Betrieb von etwa 50 Hektar Gesamtfläche, ein Familienunternehmen, an dem seine Eltern und auch sein Schwager beteiligt sind. Die Chardons sind nach und nach zum ökologischen Anbau übergegangen, seit 1989 haben sie ihre Anbauweise ganz umgestellt. Ihre Produktion trägt das französischen Öko-Label „Agriculture Biologique“, ökologischer Anbau. Die Chardons bauen Obst und Gemüse an: Anfang März ist die Salaternte in vollem Gang.
Gereon Güldenbergs Hof ist ein Biolandbetrieb mit Ackerbau und Milchviehhaltung; 80 Kühe stehen in Güldenbergs Stall. Das Heu, mit dem sie gefüttert werden, kommt von den hofeigenen Wiesen, und der Kuhmist dient wiederum als Düngemittel für die Äcker. Im Gegensatz zu seinem französischen Kollegen legt der deutsche Ökobauer Wert auf einen geschlossenen Nährstoffkreislauf.
Passe-partout hat beide Landwirte bei ihrer Arbeit begleitet und über ihr Selbstverständnis als Biobauern befragt. Vorzüge und Schwierigkeiten des Ökoanbaus, Produktion und Vermarktung von Bio-Produkten sind Thema der Sendung.